Landleben, Frankreich, Nadine Wenger

Video Einblick in mein Leben auf dem Lande in Frankreich

Die letzten Wochen waren sehr turbulent, gleichzeitig fühlte ich mich so inspiriert und war oft in einem Strudel an kreativer Energie.

Daraus entstand ein neues Video, Augenblicke der Freude meines Lebens. Gerne möchte ich dich teilhaben lassen, an diesen Momenten des Glücks. Begleite mich ein wenig, in die Einfachheit der Natur, in die Freude dieser kostbaren Geschenke des Seins.

Familienlandsitz Frankreich

Leben in Frankreich – unser Landsitz

Bereits ist es ein Jahr her, seit wir die Schweiz verlassen haben. Doch nicht in Wales haben wir uns nieder gelassen, sondern in Frankreich.

Wir haben nicht versucht, krampfhaft das Leben zu steuern, sondern gaben uns seinem Fluss hin und sind nun da, wo wir jetzt leben.

Es ist für uns gerade perfekt. Endlich konnten wir uns unseren Traum vom eigenen Landsitz mit über 1 ha Land realisieren.

Doch es kam nicht einfach so, wir haben die letzten 7 Jahre viel dafür getan, haben visualisiert, unsere Ideen immer wieder aufgezeichnet, Rituale gemacht, uns in vielen Bereichen sehr bemüht. Und nun, darf es endlich Früchte tragen.

Vor einem Jahr war es endlich soweit, wir wagten den Sprung ins Ungewissen. Das war tatsächlich ein Sprung ins kalte Wasser, denn längst nicht alles lief einfach und reibungslos ab. Nachdem wir erst die Zusagen der Bank hatten, folgte ohne triftige Begründung eine Absage.

Da wir uns jedoch in der Schweiz bereits abgemeldet hatten und auch aus dem Mietshaus mussten, hatten wir weder eine Bleibe, noch einen Wohnort, einfach nichts mehr. Vertrauen war gefragt und dies hatten wir.

Es war nicht einfach, eine Übergangslösung zu finden mit 5 Kindern und 6 Katzen. Doch wir fanden sie und verbrachten 2 Wochen in einem kleinen Holzferienhaus auf einer Wiese, weit abgelegen im Jura. Dann kamen noch zwei Wochen auf einem Bauernhof, wo wir auch mit Kindern und Katzen unter kamen.

Endlich, endlich war es soweit, wir hatten mittles Agenten eine andere Bank gefunden, das Haus gekauft und konnten, gerade einen Tag vor meinem 40. Geburtstag einziehen. Was für ein Gefühl, am Morgen des runden Geburtstages im eigenen Traumhaus aufzuwachen. Ungeschreiblich…

Nun ist bereits ein Jahr vergangen und wir haben begonnen, auf unserem Landsitz Akzente zu setzen. Die Küche wurde komplett neu gemacht und auf dem Land sind wir fleißig dran, Dinge umzusetzen.

Home sweet home… jeden Tag wache ich auf und bind dankbar, für unser Traumhaus aus Holz und das Land, dieses Fleckchen Erde, wo wir nun leben.

7 Jahre hat es gedauert, bis aus unseren Träumen, Visionen und Vorstellungen, unser Eigenheim Wirklichkeit geworden ist.

Es war eine Zeit des Umherziehens, des stetigen Wandels. Nichts möchte ich davon missen, all diese Erfahrungen tragen bei, zu einem grösseren Schatz an Lebendigkeit.

Vertrauen, überwinden von Tiefen und steter Fokus auf das Ziel haben uns dahin gebracht, wo wir heute stehen.

Ich liebe es, die Wärme des Holzes zu spüren, den Duft der Rosen einzuatmen, dem Plätschern des Baches zu lauschen, unter den Bäumen zu sitzen, barfuß über das Land zu gehen.

Unser Sternenbaby…

Freude und Trauer, Schmerz und Dankbarkeit….unser 6. Baby, absolutes Wunschkind, ist bereits in der Schwangerschaft seinen Weg zu den Sternen gegangen…

Die Erfahrung und der Schmerz waren sehr intensiv. Ich ließ ihn zu, gab ihm Raum, er durchzog mich ganz und gar. Nie hätte ich gedacht, wie stark, wie kraftvoll wie unglaublich tief dieser geht.

Gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich eine so sanfte, physisch schmerzlose Geburt eines unglaublich winzigen Wesens erleben durfte. Mein Körper hat alles wunderbar gemeistert ohne irgendwelches Zutun von außen, nur ich und unser Baby, zu Hause in einem Kokon der Liebe.

Höhen und Tiefen gehören zum Leben und formen uns als Mensch. Dies war offenbar eine meiner grössten Ängste, welcher ich nun begegnet bin und ablegen konnte.

Als Geschenk behalte ich die Essenz dieser Erfahrung in meinem Herzen, wie wir als Familie unser Kind und Geschwisterchen im Herzen weiter tragen.

Diese Seele gehört nun auch zu unserem Familienbaum, zu unserer Geschichte, ist Teil davon geworden und bleibt in Liebe mit uns verbunden.

Wir haben sie in einem berührenden Naturritual willkommen geheißen und gleichzeitig losgelassen, damit sie frei ist, ihren Weg zu gehen.

‚Sei frei uns gesegnet liebes Kind, flieg, flieg zu den Sternen oder wo immer dich dein Weg hinführen wird…..unsere Liebe begleitet dich.‘

 

 

Reisen / Pendeln mit 5 Kindern (Baby) mit den ÖV’s und Auto – zwischen Herausforderung und Erlebnis

Was in aller Welt veranlasst mich viermal in der Woche mit allen 5 Kindern zu pendeln? Dann auch noch 4h mit der Bahn, im Gedränge der ÖV’s?

Nun, anfang des Jahres hat sich einiges geändert, denn da wurden Leonie und Elyah an einer renommierten Ballettschule aufgenommen. Nur wohnen wir eben mit der Bahn 2h weit weg auf dem Bergli. Wie das trotzdem funktioniert und was die Herausforderungen dabei sind, darüber habe ich spontan ein kleines Video gemacht:

 

Und hier ein paar Bilder von unterwegs, Pendeln mit 5 Kindern 🙂

Vom Bergli…

Bergli Home

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Frauen & Karriere – mein Kommentar zum aktuellen Migrosmagazin

Warum in aller Welt müssen Frauen wie Corinna Toepel-Sievers Kinder in die Welt setzen? 20 Minuten Zeit pro Tag für eine Mutter-Kind Beziehung? Jeder Hundehalter verbringt mehr Zeit mit seinem Vierbeiner! Ein Kind ist kein Spielzeug, was man hervorholen und in die Ecke stellen kann. Kein Statussymbol und auch kein ‚Punkt‘ in der ‚To do‘ Liste zum abarbeiten. Sich für ein Kind entscheiden heisst, sich dieser Lebensaufgabe auch zu widmen. Mit allen Grundbedürfnissen, die damit verbunden sind. Ein Mensch, der ohne tiefe Bindung, Liebe und Zuwendung aufwachsen muss…was bedeutet dies für die zukünftige Gesellschaft? Und da wundert man sich noch, was falsch läuft in unserer Welt!

Wenn man sich freiwillig in solch einem Ausmass in ein Hamsterrad von Arbeit einfügt auf Kosten der Kinder, was ist das Ziel? Wonach definiert ein solcher Mensch sein Glück im Leben? An Anzahl Patienten pro Tag, die abgehakt werden konnten? Wie traurig. Eine bewusste Entscheidung für ein Baby kann man nicht einfach einer Nanny übertragen. Das heisst, sich dieser Aufgabe nicht annehmen und dabei handelt es sich nicht nur um irgend einen Job, sondern um einen Mensch, um das eigene Kind.

Wenn Frau Toepel-Sievers dies nicht einmal erkennt und gar noch stolz darauf ist, zeigt dies lediglich die eigene Armut an Empathie und Mangel an Mutter-Kind Beziehung. Ein Kaiserschnitt ist leider oftmals ein schwieriger Start für Mutter und Baby, denn da fehlen die natürlichen Wehen, die Hormone, das Liebeshormon Ocytocin. Was nicht heissen soll, dass dadurch keine Bindung stattfinden kann. Es liegt jedoch an der Mutter, dafür etwas zu tun mit Stillen, Tragen, Co-Sleeping, Fürsorge und Liebe.

Ich bin selber Mutter von 5 Kindern, Autorin und arbeite selbständig als Coach. Kinder und einer anderen Aufgabe nachgehen kann man sehr wohl in EInklang bringen. Es ist eine Frage der Gewichtung. Karriere ok, doch in solch einem Fall von extensivem Arbeitspensum ist ein Kind bekommen purer Egoismus. Dann lieber bleiben lassen!

Migros Magazin Artikel